
Anreise Nebenstelle
Hans-Böckler-Berufskolleg
Nebenstelle "Neuhöfferstraße"
Neuhöfferstraße 12
50679 Köln
N50°56'17.20'', E06°58'33.80''
U-Bahnlinien:
1 & 9; 3 & 4
Haltestelle "Bf Deutz/LANXESSarena"
DB:
Bf Deutz div Züge und S-Bahnen
Auto:
Unser Berufskolleg ist vom Süden/Westen gut erreichbar über die A4->A559 ("Östlicher Zubringer")
und vom Norden/Osten über die A4/A3->A55a (Stadtautobahn) Ausfahrt Deutz-Messe
Erstes transnationales Treffen „INTENT 4.0“
Interdisciplinary Teaching and Training 4.0 ist ein Erasmus + Projekt, das am 1. November 2019 gestartet ist. Über zwei Jahre hinweg werden Schulen und Institutionen aus ganz Europa eine Lehrerfortbildung entwickeln, um Lehrkräfte an die Herausforderungen der Industrie 4.0 heranzuführen. Projektkoordinator ist die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln.
Das erste Treffen hat in Deutschland in unserer Einrichtung stattgefunden. Nachdem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den beteiligten Länder Italien, Spanien, Portugal und die Tschechische Republik kennengelernt haben, wurden die ersten organisatorischen und inhaltlichen Rahmenbedingungen für die Fortbildung festgelegt. Handelskammern, Fortbildungseinrichtungen und mehrere Berufskollegs bündeln hierbei fachlich übergreifende Kompetenzen, um den „4.0-Gedanken“ möglichst ein breites Bild geben zu können. Im ersten Halbjahr 2020 werden in einem nächsten Treffen in der Tschechischen Republik vor allem methodische Grundlagen für die Lehrerfortbildung gelegt.
1st Transnational Meeting "INTENT 4.0"
Interdisciplinary Teaching and Training 4.0 is an Erasmus+ project that started on 1 November 2019. Over two years, schools and institutions across Europe will develop a teacher training programme to introduce teachers to the challenges of Industry 4.0. The EU office at the Cologne district government is the project coordinator.
The first meeting took place at our facility in Germany. After the participants from the partaking countries Italy, Spain, Portugal and the Czech Republic had got to know each other, organisational and content-related framework conditions for further training were established. In doing so, chambers of commerce, further training institutions and several vocational colleges are pooling interdisciplinary competences in order to give the "4.0 idea" as broad a picture as possible. In the first half of 2020, our next meeting will take place in the Czech Republic and primarily focus on laying the methodical foundations for further teacher training.

Translated with www.DeepL.com/Translator
Verfasser: Marco Klusmann
Übersetzung: Eva Porsch
Iankidetza nazioartekoa
und warum sie so wichtig ist
Wenn euch die zwei ersten Begriffe spanisch vorkommen, geht es euch ähnlich wie uns drei deutschen Lehrkräften des Hans-Böckler-Berufskollegs Köln, die Mitte Juni das Baskenland besucht haben, um internationale Kooperationen zu starten.
Die beiden Begriffe sind baskisch und bedeuten „internationale Zusammenarbeit“. Gestartet ist diese internationale Zusammenarbeit im Kontext des Projekts „INTENT 4.0“ der EU-Geschäftsstelle, das im letzten Herbst in Bari seinen Höhepunkt fand. Bei diesem Projekt lernten Marco Klusmann un
d Thomas Hübbe kooperative spanische bzw. baskische Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner kennen, die die Zusammenarbeit auch gerne über das Projekt hinaus fortführen und intensivieren wollten.
Um diese Zusammenarbeit zu vertiefen, starteten die beiden mit Unterstützung der Englischkollegin Katrin Schulmann eine Reise ins Baskenland, um die baskischen Institutionen kennenzulernen und Ideen für gemeinsame Projekte zu finden.
So besuchten unser spanischer Kollege Asier Merino und wir gemeinsam Maider Lizarraldes Schule “La Salle Berrozpe“ in Andoain. Durch Maider erfuhren wir, welche Bildungsgänge es an ihrer Schule gibt und wie diese aufgebaut sind, wir lernten einige Lehrkräfte kennen, besuchten Werkstätten und nahmen jede Menge Anregungen für unseren eigenen Unterricht mit. Beeindruckt haben uns die technische Ausstattung der Werkstätten sowie die offenen Unterrichtsformen und die Klassenraumgestaltung, die den Lernenden sehr viele Freiräume und authentisches Lernen ermöglichen. Marco und Maider vereinbarten und planten im Kontext unseres Schulbesuchs ein gemeinsames Projekt, in dem Klassen beider Schulen zusammenarbeiten werden.
Darüber hinaus besuchten wir auch Antonio Pinillos Valientes Schule in Bilbao – die „Sopeña-Bilbao“- Schule. Hier konnten wir uns auch eine Übersicht über die Schule und ihr Leitbild verschaffen. So legt die Schule sehr viel Wert auf einen persönlichen Austausch mit den Lernenden, damit diese ihre Potentiale bestmöglich entfalten. Umgesetzt wird dies durch „Tutoring“, bei dem Lehrkräfte und Berufsberater*innen die Lernenden regelmäßig beraten. Da Antonio auch Englisch unterrichtet, vereinbarten Katrin und er eine Zusammenarbeit, bei der sie die Lernenden beider Schulen zuerst einmal digital zusammenbringen werden.
Wir besuchten außerdem Tamara Rodriguez von der Organisation „HETEL“ in Durango, die dafür verantwortlich ist, internationale Kooperationen zwischen Schulen finanziell und auch beratend zu unterstützen. Gemeinsam erstellten wir einen Plan, wie wir die Zusammenarbeit mit unseren zukünftigen baskischen Partnerschulen in Zukunft gestalten und finanzieren könnten. Tamara ist als Ansprechpartnerin von HETEL für uns eine sehr wertvolle Partnerin, da sie uns aufgrund ihrer Erfahrung mit internationalen Projekten und durch ihre wertschätzende Haltung gegenüber unseren Ideen, uns auf einen guten Weg bringt, solche Projekte erfolgreich zu gestalten.
Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Erfahrungen und Ideen, die wir mitnehmen, doch wir hoffen, dass wir im Herbst unsere Projekte mit den Schulen konkretisieren können, sodass wir im nächsten Schuljahr unsere Schüler*innen bereits mit baskischen Schüler*innen vernetzen können.

Unsere Erfahrungen haben uns gezeigt, wie wertvoll internationale Kooperationen sind. Neue Schulen und Schulsysteme in anderen Ländern kennenzulernen, führt zu einer Erweiterung des eigenen Horizontes, wenn wir über Länder hinweg denken und pädagogische Konzepte kennenlernen, die wir auch an unserer Schule implementieren können. Darüber hinaus denken wir, dass unsere Schüler*innen außerdem davon profitieren, mit internationalen Klassen in einen Austausch zu treten, damit sie zum Beispiel genau wie wir erfahren, warum man in Bilbao nicht unbedingt „Hola“ sondern „Kaixo“ zur Begrüßung sagen sollte und dass Englisch als lingua franca sehr wertvoll ist, um mit Menschen in anderen Ländern Beziehungen und Kooperationen aufbauen zu können.
Wenn ihr mehr über die Projekte oder das Baskenland erfahren möchtet, sprecht uns gerne einfach an!
Hurrengo arte
Marco, Thomas & Katrin
How to fly to interdisciplinary 4.0 education (englisch)
As part of the Erasmus+ project "INTENT 4.0" of the EU Office Cologne, a further training (Summer School) for teachers and employees of various school-related institutions took place from September 27 to October 1 of this year. The international presenters from Italy, Portugal, Spain, the Czech Republic and Germany linked production with commercial processes. The topics on the commercial side included the integration of production into a supply chain, logistics and marketing. Finally, the visitors of the training derived multidisciplinary learning situations for their own schools.
A small quadcopter "Tiny Whoop" served as the central learning vehicle. Equipped with a camera, one can put oneself in the view of the copter via VR goggles and use it to fly th
rough the air like a bird. Above all, the customizable frame of the quadcopter is the focus of the project. By using the 3D printing process, "batch size 1" production can be realized.
The project ends in spring 2022, and further national events are planned for February in the participating countries. There, the results of the project will be made available to a wider audience. Likewise, the information will be made available on a specially created homepage in the spring. We will keep you up to date.
(Text/Foto: Klus)
Auslandspraktikum in Andoain/Spanien
Zur "International Interdisciplinary Challenge" November 2025

Jeden Morgen starteten wir früh: Gegen 6:30 Uhr verließen wir das Hotel, um den Zug um 7:05 Uhr zu erreichen. Nach etwa 30 Minuten Fahrt kamen wir in Andoain an. Begleitet vom Sonnenaufgang erreichten wir die Schule nach einem kurzen Fußweg.
Am ersten Tag wurden wir herzlich begrüßt. Lehrer und Schüler stellten sich mit vorbereiteten Präsentationen vor, und wir bekamen einen ersten Eindruck vom Ausbildungssystem im Baskenland. Dort gibt es nach der obligatorischen Schulzeit keine klassische Berufsausbildung wie in Deutschland, sondern sogenannte VOC – Vocational Trainings. Diese sind in unterschiedliche Leistungsstufen eingeteilt, aber ähnlich aufgebaut. Unterricht im traditionellen Sinne gibt es nicht: Stattdessen arbeiten die Schüler projektbasiert in Gruppen.
Jede Gruppe erhält eine sogenannte Challenge, die sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums selbstständig planen und bearbeiten muss. Die Lehrer legen dabei großen Wert auf Organisation, Informationssammlung und eigenständiges Arbeiten. Die Challenge lautete: einen Motor aus einer Windkraftanlage mithilfe eines selbst entwickelten Hebezeugs zu entfernen. Die Gruppen entwarfen und skizzierten ihr eigenes Hebezeug und erstellten technische Zeichnungen dazu.
Natürlich spielte Theorie trotzdem eine Rolle: Die Lehrkräfte erklärten, wie technische Zeichnungen korrekt angefertigt werden, inklusive Schnitte, Bohrungen, Toleranzen und Maßangaben. An einem Tag mussten die Schüler ihre fertigen technischen Zeichnungen abgeben.
Daraufhin mussten die Gruppen ihre Zeichnungen gegenseitig korrigieren und Fehler gemeinsam besprechen. Die aktive, lebendige Lernatmosphäre war ein deutlicher Gegensatz zu unserem eher ruhigeren Unterricht in Deutschland.
Besonders beeindruckend war die moderne Ausstattung der Schule. Jeder Fachbereich verfügte über praxisnahe Räume:
– ein Großraumbüro mit 3D-Druckern für Technisches Design
– ein Office-Bereich mit verschiedenen Rollen wie Buchhaltung oder Rezeption für Kaufleute
– Schweißräume und Werkstätten für Mechatroniker



Ziel ist es, den Schülern ein möglichst realistisches Arbeitsumfeld zu bieten und Selbstständigkeit zu fördern.
Bewertet werden die Challenges nicht mit Noten, sondern mit Farbstufen von Rot bis Grün:
Rot 0–2 Punkte, Orange 2–4 Punkte, Gelb 4–6 Punkte, Blau 6–8 Punkte, Grün 8–10 Punkte.
Erst am Ende des Jahres, nach ungefähr vier Challenges, ergibt sich daraus die Abschlussnote.
Während unseres Aufenthalts durften wir nicht nur zuschauen, sondern auch selbst aktiv lernen: Wir erstellten technische Zeichnungen, arbeiteten mit einem optischen Trackingsystem zur 3D-Kopfvermessung und begleiteten Mechatroniker in die Werkstätten, wo wir unter anderem selbstständig eine Welle für eine Drehmaschinenhalterung drehten.
Nach Unterrichtsende um 14 Uhr nutzten wir unsere Freizeit und das gute Wetter, um die Region zu erkunden. Ich machte Fahrradtouren, Spaziergänge am Strand oder durch die Stadt und besuchte zwei Fußballspiele im Stadion. San Sebastián überzeugte mit Bergen, Parks, Küstenlandschaften und einer insgesamt tollen Atmosphäre.
Besonders positiv nehme ich die Lernmethode mit: Obwohl meine Kenntnisse im technischen Zeichnen anfangs gering waren und ich nur wenig Spanisch spreche, wurde alles so verständlich erklärt, dass ich große Fortschritte gemacht habe. Auch meine Kommunikationsfähigkeit in Spanisch und Englisch hat sich spürbar verbessert.
Für mich war dieses Auslandspraktikum eine lehrreiche, spannende und unvergessliche Zeit.
Vielen Dank an Marco Klusmann und Maider Lizzaralde für die Organisation und die Ermöglichung dieses Erlebnisses!
Vielen Dank fürs Lesen
Ruben Fernandes Ferreira









