Auslandspraktikum in Andoain/Spanien
Zur "International Interdisciplinary Challenge" November 2025

Jeden Morgen starteten wir früh: Gegen 6:30 Uhr verließen wir das Hotel, um den Zug um 7:05 Uhr zu erreichen. Nach etwa 30 Minuten Fahrt kamen wir in Andoain an. Begleitet vom Sonnenaufgang erreichten wir die Schule nach einem kurzen Fußweg.
Auslandspraktikum in Irland
Erfahrungsbericht eines Schülers des HBBK vom Frühling 2025
Ich habe vom 22.03. – 18.04.2025 ein Praktikum bei der Firma „Mike Kelly Commercials“ in Galway gemacht. Vermittelt wurde mir das Praktikum von meinen Lehrern Herr Schiffers und Herr Klusmann, der irischen IHK und der Weiterbildungseinrichtung „Arbeit und Leben“.
Auslandspraktikum in Andoain/Spanien
Zur "International Interdisciplinary Challenge" November 2025

Jeden Morgen starteten wir früh: Gegen 6:30 Uhr verließen wir das Hotel, um den Zug um 7:05 Uhr zu erreichen. Nach etwa 30 Minuten Fahrt kamen wir in Andoain an. Begleitet vom Sonnenaufgang erreichten wir die Schule nach einem kurzen Fußweg.
Am ersten Tag wurden wir herzlich begrüßt. Lehrer und Schüler stellten sich mit vorbereiteten Präsentationen vor, und wir bekamen einen ersten Eindruck vom Ausbildungssystem im Baskenland. Dort gibt es nach der obligatorischen Schulzeit keine klassische Berufsausbildung wie in Deutschland, sondern sogenannte VOC – Vocational Trainings. Diese sind in unterschiedliche Leistungsstufen eingeteilt, aber ähnlich aufgebaut. Unterricht im traditionellen Sinne gibt es nicht: Stattdessen arbeiten die Schüler projektbasiert in Gruppen.
Jede Gruppe erhält eine sogenannte Challenge, die sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums selbstständig planen und bearbeiten muss. Die Lehrer legen dabei großen Wert auf Organisation, Informationssammlung und eigenständiges Arbeiten. Die Challenge lautete: einen Motor aus einer Windkraftanlage mithilfe eines selbst entwickelten Hebezeugs zu entfernen. Die Gruppen entwarfen und skizzierten ihr eigenes Hebezeug und erstellten technische Zeichnungen dazu.
Natürlich spielte Theorie trotzdem eine Rolle: Die Lehrkräfte erklärten, wie technische Zeichnungen korrekt angefertigt werden, inklusive Schnitte, Bohrungen, Toleranzen und Maßangaben. An einem Tag mussten die Schüler ihre fertigen technischen Zeichnungen abgeben.
Daraufhin mussten die Gruppen ihre Zeichnungen gegenseitig korrigieren und Fehler gemeinsam besprechen. Die aktive, lebendige Lernatmosphäre war ein deutlicher Gegensatz zu unserem eher ruhigeren Unterricht in Deutschland.
Besonders beeindruckend war die moderne Ausstattung der Schule. Jeder Fachbereich verfügte über praxisnahe Räume:
– ein Großraumbüro mit 3D-Druckern für Technisches Design
– ein Office-Bereich mit verschiedenen Rollen wie Buchhaltung oder Rezeption für Kaufleute
– Schweißräume und Werkstätten für Mechatroniker



Ziel ist es, den Schülern ein möglichst realistisches Arbeitsumfeld zu bieten und Selbstständigkeit zu fördern.
Bewertet werden die Challenges nicht mit Noten, sondern mit Farbstufen von Rot bis Grün:
Rot 0–2 Punkte, Orange 2–4 Punkte, Gelb 4–6 Punkte, Blau 6–8 Punkte, Grün 8–10 Punkte.
Erst am Ende des Jahres, nach ungefähr vier Challenges, ergibt sich daraus die Abschlussnote.
Während unseres Aufenthalts durften wir nicht nur zuschauen, sondern auch selbst aktiv lernen: Wir erstellten technische Zeichnungen, arbeiteten mit einem optischen Trackingsystem zur 3D-Kopfvermessung und begleiteten Mechatroniker in die Werkstätten, wo wir unter anderem selbstständig eine Welle für eine Drehmaschinenhalterung drehten.
Nach Unterrichtsende um 14 Uhr nutzten wir unsere Freizeit und das gute Wetter, um die Region zu erkunden. Ich machte Fahrradtouren, Spaziergänge am Strand oder durch die Stadt und besuchte zwei Fußballspiele im Stadion. San Sebastián überzeugte mit Bergen, Parks, Küstenlandschaften und einer insgesamt tollen Atmosphäre.
Besonders positiv nehme ich die Lernmethode mit: Obwohl meine Kenntnisse im technischen Zeichnen anfangs gering waren und ich nur wenig Spanisch spreche, wurde alles so verständlich erklärt, dass ich große Fortschritte gemacht habe. Auch meine Kommunikationsfähigkeit in Spanisch und Englisch hat sich spürbar verbessert.
Für mich war dieses Auslandspraktikum eine lehrreiche, spannende und unvergessliche Zeit.
Vielen Dank an Marco Klusmann und Maider Lizzaralde für die Organisation und die Ermöglichung dieses Erlebnisses!
Vielen Dank fürs Lesen
Ruben Fernandes Ferreira
International cooperation:
Hans-Böckler-Berufskolleg and Werner von Siemens-Schule welcome a delegation from Bari, Italy
A delegation from Bari, Italy, has travelled to Cologne to promote international cooperation and intercultural exchange between Italy and Germany. The headmaster and two teachers from the electrical engineering department of the Italian school "IP Santarella De Lilla" visited the two schools. In order to familiarise themselves with the German dual system, they also visited partner companies in the dual training system.
The delegation from Italy, consisting of Maria Manicone, Giovanni Di Nielli and Nicola Sasanelli, was warmly welcomed by Knut Bender and Marco Klusmann. During their visit, they had the opportunity to get to know not only the educational institutions, but also two partner companies (Atlas Copco and Deutsche Bahn) in the region. This intensive experience has laid the foundations for a promising collaboration with the Werner-von-Siemens School in particular.
One of the main components of this planned collaboration is the exchange of students for internships abroad. This will enable the students to gain valuable professional experience in an international environment and strengthen their intercultural skills.
There are also plans to exchange video projects in the classroom. This not only promotes the students' digital and language skills, but also provides an insight into the different teaching methods and educational content of the two countries.
The cooperation is funded by the European Union's Erasmus+ programme, which aims to improve the quality and international dimension of education.
In times of increasing nationalistic tendencies in various countries, it is of great importance to promote such international education projects. They help to break down prejudices, promote understanding and respect for other cultures and strengthen cohesion in a globalised world.











